München. (bea) Die Grünen im Bayerischen Landtag kritisieren anlässlich des morgigen Tages der Hebamme deren schlechte Berufssituation. „Bereits zehn Prozent der bayerischen Hebammen mussten die Geburtshilfe aufgeben“, so die gleichstellungspolitische Sprecherin Claudia Stamm, die den Berufsstand gefährdet sieht. Damit werde ein wichtiger Frauenberuf kaputt gemacht. „Überspitzt gesagt, wurden Hebammen im Mittelalter verbrannt, heute werden sie verheizt. Insbesondere die vor kurzem immens gestiegenen Haftpflichtprämien führen bei dem geringen Verdienst zu erbärmlichen Stundenlöhnen.“ Das gehe auf Kosten der Frauen – Hebammen wie Schwangeren, da die Geburtshilfe zunehmend technokratisiert werde. Wie bisher den Protesten zur Rettung der natürlichen Geburt begegnet werde, reiche nicht aus:
„Es kommt jetzt zu dem Punkt, wo etwas passieren muss, damit der Berufsstand der Hebamme als Geburtshelferin überlebt.“ Claudia Stamm fordert daher in einer Anfrage Auskunft von der Staatsregierung über die aktuelle Situation der Hebammen und welche Maßnahmen die Staatsregierung vorsieht, um Engpässe in der Geburtshilfe zu vermeiden. Auch in ländlichen Gebieten müsse eine flächendeckende Versorgung der Frauen mit Hebammenhilfe gewährleistet sein.
München. (bea) Die Grünen im Bayerischen Landtag kritisieren anlässlich des morgigen Tages der Hebamme deren schlechte Berufssituation. „Bereits zehn Prozent der bayerischen Hebammen mussten die Geburtshilfe aufgeben“, so die gleichstellungspolitische Sprecherin Claudia Stamm, die den Berufsstand gefährdet sieht. Damit werde ein wichtiger Frauenberuf kaputt gemacht. „Überspitzt gesagt, wurden Hebammen im Mittelalter verbrannt, heute werden sie verheizt. Insbesondere die vor kurzem immens gestiegenen Haftpflichtprämien führen bei dem geringen Verdienst zu erbärmlichen Stundenlöhnen.“ Das gehe auf Kosten der Frauen – Hebammen wie Schwangeren, da die Geburtshilfe zunehmend technokratisiert werde. Wie bisher den Protesten zur Rettung der natürlichen Geburt begegnet werde, reiche nicht aus:
„Es kommt jetzt zu dem Punkt, wo etwas passieren muss, damit der Berufsstand der Hebamme als Geburtshelferin überlebt.“ Claudia Stamm fordert daher in einer Anfrage Auskunft von der Staatsregierung über die aktuelle Situation der Hebammen und welche Maßnahmen die Staatsregierung vorsieht, um Engpässe in der Geburtshilfe zu vermeiden. Auch in ländlichen Gebieten müsse eine flächendeckende Versorgung der Frauen mit Hebammenhilfe gewährleistet sein.
