Zum Rücktritt von Michael Lerchenberg als Nockherberg-Fastenprediger erklären die Fraktionsvorsitzende Margarete Bause und die Landesvorsitzende Theresa Schopper
"Michael Lerchenberg hat mit seinem KZ-Vergleich ganz klar eine Grenze überschritten. Aber für einen Bruder Barnabas, der seit Jahren zum festen Bestandteil des Nockherberg-Erfolges zählt, hätten es auch Buße und tätige Reue getan, um die Absolution für das nächste Jahr zu erhalten.
Der Verdacht drängt sich auf, dass hier ein willkommener Vorwand gesucht wurde, um einen unbequemen Prediger loszuwerden. Auffällig ist doch, wer am Mittwoch abend noch alles begeistert in die Kameras des Bayerischen Fernsehens geprostet und erst zwei Tage später pikiert den Daumen über Michael Lerchenberg gesenkt hat. Dass er nun von einer schwarz-gelben Empörerkoalition zum Aufgeben gezwungen wurde, wirft ein erschreckendes Licht darauf, wie eng die Luft in Bayern ist, wenn man den Mächtigen Jahr für Jahr unbotmäßig die Leviten liest."

