Menschen mit Behinderung

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Klare Regelung für Inklusionsleistungen

Nach dem Tauziehen um die Kostenübernahme für einen Gebärdensprachdolmetscher für zwei Mädchen aus Schwaben fordert der Bildungsausschuss des Landtags nun eine klare Regelung, wer künftige derartige Inklusionskosten übernimmt. Die Abgeordneten aller Fraktionen schlossen sich damit einem Antrag der Grünen an. „Wir freuen uns sehr über diese Einigkeit“, sagte der schulpolitische Sprecher Thomas Gehring. „Es ist dringend angezeigt, den Eltern und Kindern eine eindeutige Lösung anzubieten, anstatt solche Fragen den Gerichten zu überlassen.“<--break->

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Inklusion: Teilhabe als Alibi-Veranstaltung

Die Landtagsgrünen haben der Staatsregierung vorgeworfen, die Arbeit eines vom Sozialausschuss gegründeten Runden Tisches zu torpedieren, der gemeinsam mit Behindertenverbänden Ziele und Forderungen für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Bayern erarbeiten soll. „Es ist ein Unding, dass die Staatsregierung bereits Ende Mai auf einer Fachtagung abschließend einen bayerischen Aktionsplan beraten will, ohne die Ergebnisse des Runden Tischs abzuwarten“, kritisierte die sozialpolitische Sprecherin Renate Ackermann.

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Grüne kämpfen für Veröffentlichung der Prüfberichte der Heimaufsicht

Der Sozialausschuss hat sich in dieser Woche mit einem Gesetzesentwurf der Grünen zur Änderung des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes (PfleWoqG) befasst. Der Gesetzesentwurf schafft die gesetzliche Grundlage für eine Veröffentlichung der Prüfberichte der kommunalen Heimaufsicht. Notwendig wurde die Änderung durch einen spektakulären Beschluss des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (BayVGH) vom Januar dieses Jahres. Der BayVGH untersagt in dem Beschluss eine Veröffentlichung der Prüfberichte bis zum Inkrafttreten einer vom Bayerischen Landtag in Form eines förmlichen Gesetzes zu beschließenden Rechtsgrundlage. Die Entscheidung bezieht sich auf einen Streit zwischen dem privaten Pflegeheimbetreiber ‚Villa Kursana‘ und den Städten Regensburg und München sowie dem Freistaat Bayern über die Veröffentlichung der Prüfberichte der kommunalen Heimaufsicht, in denen gravierende Mängel in den privaten Altenheimen festgestellt wurden.

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Inklusion: Grüne fordern klare Regelung für Finanzierung

Die Grünen im Bayerischen Landtag fordern die bayerische Staatsregierung auf, sich umgehend mit den bayerischen Bezirken zu einigen, wer künftig die jeweiligen Inklusionsleistungen für Kinder mit Behinderung bezahlt. „So etwas wie das Tauziehen um die Finanzierung von Gebärdensprachdolmetschern für zwei gehörlosen Mädchen aus Schwaben darf es nicht mehr geben“, erklärt der schulpolitische SprecherThomas Gehring. „Wir brauchen eine klare Regelung, wie künftig mit den Inklusionsleistungen beim Schulbesuch von Kindern mit sonderpädagogischen Förderbedarf an der Regelschule umgegangen wird. Das Kompetenzgerangel auf dem Rücken der Kinder und Eltern ist nicht hinnehmbar.“

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Gebärdensprachdolmetscher für gehörlose Mädchen: Kompetenzgerangel nicht auf Rücken der Kinder austragen

Die Landtagsgrünen haben die Entscheidung der bayerischen Bezirke, sich nicht an den Kosten für Gebärdensprachdolmetscher für zwei gehörlose Mädchen aus Schwaben zu beteiligen, bedauert. „Es darf nicht sein, dass Kompetenzstreitigkeiten zwischen den politischen Ebenen auf dem Rücken der Mädchen ausgetragen werden“, sagte der schulpolitische Sprecher Thomas Gehring.

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Eine beschämende Geste: Landtag lehnt Hauptamtlichkeit der Behindertenbeauftragten ab

Im Landtag wurden in dieser Woche ein Gesetzesentwurf und ein Antrag der GRÜNEN abgewiesen, die auf eine hauptamtliche Ausgestaltung des Amtes der bayerischen Behindertenbeauftragten zielten. Die Ehrenamtlichkeit der Behindertenbeauftragten ist im bayerischen Behindertengleichstellungsgesetz (BayBGG) festgeschrieben. Dies ist angesichts des umfangreichen Aufgabenkatalogs der Behindertenbeauftragten nicht mehr zeitgemäß. Die jetzige Amtsinhaberin, Irmgard Badura, ist dazu gezwungen, ihre anspruchsvolle und zeitlich belastende Tätigkeit ehrenamtlich auszuüben. Um überhaupt einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit nachzugehen und sich finanziell abzusichern, muss Frau Badura einen zwanzigstündigen Nebenjob ausüben. „Dieser Zustand ist beschämend und verträgt sich in keiner Weise mit den Lobhudeleien der Staatsregierung in Bezug auf die exzellente Arbeit von Frau Badura“, kritisiert Renate Ackermann.

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BayKiElG-Gesetzentwurf: Mehr Rechte für Kinder und Eltern

In einer gut besuchten Pressekonferenz und mit einer Grundsatzdebatte im Sozialausschuss haben die Grünen in dieser Woche ihren Gesetzesentwurf für ein Bayerisches Kinder- und Elternrechtegesetz Gesetzentwurf (Drs. 16/10203) in die politische und mediale Öffentlichkeit transportiert. Nachdem die Staatsregierung bereits seit zwei Jahren eine Novellierung des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (BayKiBiG) ankündigt, ohne Taten folgen zu lassen, hat die grüne Fraktion nun die langjährige Kritik am BayKiBiG aufgegriffen und einen eigenen Gesetzesentwurf vorgelegt.

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Inklusion auf Sparflamme: Landtag lehnt Hauptamtlichkeit der Behindertenbeauftragten ab

Im Sozialausschuss wurde in dieser Woche ein ganzes Antragspaket der Grünen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention debattiert. Dort ging es um eine Stärkung der politischen und institutionellen Rahmenbedingungen für eine inklusive Politik in Bayern.  Eine zentrale grüne Forderung ist die hauptamtliche Ausgestaltung des Amtes der Landesbehindertenbeauftragten in Bayern. Die jetzige Amtsinhaberin, Irmgard Badura, ist dazu gezwungen, ihre anspruchsvolle und zeitlich belastende Tätigkeit ehrenamtlich auszuüben. Um überhaupt einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit nachzugehen und sich finanziell abzusichern, muss Frau Badura einen zwanzigstündigen Nebenjob ausüben. „Dieser Zustand ist beschämend und verträgt sich in keiner Weise mit den Lobhudeleien der Staatsregierung in Bezug auf die exzellente Arbeit von Frau Badura“, kritisiert Renate Ackermann.

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Funktion der Landesbehindertenbeauftragten stärken

Die Grünen im Bayerischen Landtag werfen Schwarz-Gelb vor, sich nur halbherzig für die Belange von Menschen mit Behinderung einzusetzen. „Unser Antrag auf hauptamtliche Besetzung des Amtes der Landesbehindertenbeauftragten ist mit fadenscheinigen Argumenten abgelehnt worden“, erklärt die sozialpolitische Sprecherin Renate Ackermann. Dabei komme ihm eine Schlüsselfunktion bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention zu.

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Von Teilhabe meilenweit entfernt

Nach dem Bericht der Behindertenbeauftragten im Kabinett sehen die Grünen Bayern noch meilenweit von einer gleichberechtigten Teilhabe behinderter Menschen am Alltagsleben entfernt. „Barrierefreiheit ist in vielen Bereichen vom öffentlichen Verkehr über die Hochschule bis hin zum Wohnungsbau immer noch ein Fremdwort“, kritisierte die sozialpolitische Sprecherin Renate Ackermann.

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Ihr Kontakt

Renate Ackermann
Sozial- und familienpolitische sowie asyl- und migrationspolitische Sprecherin
Tel: 089/4126-2413
Fax: 089/4126-1135
Email.: renate [dot] ackermann [at] gruene-fraktion-bayern [dot] de (Renate Ackermann)