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Hebammen brauchen Hilfe

Die Grünen im Bayerischen Landtag fordern von der Staatsregierung mehr Engagement zur Rettung des Berufstandes der Hebammen. „Gerade Bayern ist als Flächenland auf die Geburtshilfe angewiesen“, erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin Theresa Schopper. Es genüge nicht, wenn Gesundheitsstaatssekretärin Huml den Bundesgesetzgeber in der Pflicht sehe, die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu verbessern.

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Fachgespräch Neuroenhancement – Hirndoping im Trend

Am 20. April 2012 fand das zwölfte Fachgespräch der Reihe „Gesundheitsversorgung der Zukunft“ zum Thema „Neuroenhancement – Hirndoping im Trend“ statt. Doping kennt man bisher hauptsächlich vom Sport: Höher, schneller, weiter – das sind die Maxime beim Radfahren, Leichtathletik und Gewichtheben. In unserer Gesellschaft gehört es mittlerweile zur Normalität, den eigenen Körper immer mehr zu „tunen“. Nach dem Körper ist nun der Geist mit dem Ziel der Leistungssteigerung und Emotionskontrolle an der Reihe.

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Grüne kämpfen für Veröffentlichung der Prüfberichte der Heimaufsicht

Der Sozialausschuss hat sich in dieser Woche mit einem Gesetzesentwurf der Grünen zur Änderung des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes (PfleWoqG) befasst. Der Gesetzesentwurf schafft die gesetzliche Grundlage für eine Veröffentlichung der Prüfberichte der kommunalen Heimaufsicht. Notwendig wurde die Änderung durch einen spektakulären Beschluss des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (BayVGH) vom Januar dieses Jahres. Der BayVGH untersagt in dem Beschluss eine Veröffentlichung der Prüfberichte bis zum Inkrafttreten einer vom Bayerischen Landtag in Form eines förmlichen Gesetzes zu beschließenden Rechtsgrundlage. Die Entscheidung bezieht sich auf einen Streit zwischen dem privaten Pflegeheimbetreiber ‚Villa Kursana‘ und den Städten Regensburg und München sowie dem Freistaat Bayern über die Veröffentlichung der Prüfberichte der kommunalen Heimaufsicht, in denen gravierende Mängel in den privaten Altenheimen festgestellt wurden.

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Landesplanung bleibt vor Deregulierung verschont

Die Staatsregierung ist mit ihrem Vorhaben gescheitert, wichtige Lebensbereiche von Bildung über Kultur bis zur Sozialpolitik aus der Landesplanung auszuklammern. „Der Wirtschaftsausschuss hat heute in letzter Minute die Kurve gekriegt und verhindert, dass über ein vermeintlich schlankes Landesplanungsgesetz nur noch Wirtschafts- und Strukturbelange Teil der Landesplanung sein sollen“, sagte Thomas Mütze, Sprecher der grünen Landtagsfraktion für den demographischen Wandel. Die Verantwortung des Freistaats für den Ländlichen Raum bleibe damit auch bei Gesundheit, Kultur und Bildung erhalten. „Mit dieser Entscheidung sichert sich die Landespolitik ein wichtiges Instrument, um den demographischen Wandel aktiv zu begleiten. Die Deregulierungspläne des FDP-geführten Wirtschaftsministeriums sind damit verhindert worden.“

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Ambulante Pflegedienste: Durchbruch bei der Finanzierung

Die Grünen im Bayerischen Landtag begrüßen die Einigung zwischen Krankenkassen und privaten Pflegedienstverbänden auf eine neue Vergütungsvereinbarung über die Leistungen der häuslichen Krankenpflege. „Damit wird nun endlich die Finanzierung der ambulanten Pflege in Bayern auf eine tragfähige Grundlage gestellt“, erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin Theresa Schopper.


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Engagement für Reduktion des Antibiotikaeinsatzes in der Landwirtschaft an Staatsregierung gescheitert

Im Umweltausschuss diese Woche wurde der grüne Antrag auf Reduktion des Antibiotikaeinsatzes in der Landwirtschaft abgelehnt. Vor dem Hintergrund, dass Bundesverbraucherministerin Aigner die Länder Anfang Januar zur Bewertung ihres Gesetzentwurfs zur Änderung des Arzneimittelgesetzes aufgefordert hat, haben die Grünen ihre Forderungen zu dieser Debatte in den Landtag eingebracht. Leider ohne Erfolg; zwar sind sich alle einig, dass der Antibiotikaeinsatz in der Tiermast reduziert werden soll, aber beim aktiven Handeln ducken sich die Regierungsvertreter lieber weg. 

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Demographiestudie: Gesundheitsversorgung der Zukunft

Der demografische Wandel hat schon längst begonnen. Zwar gibt es regional große Unterschiede zwischen Boomregionen und Regionen mit Bevölkerungsschwund, aber selbst in den Boomregionen, in denen die Bevölkerungszahl zunehmen wird, wird sich die Altersstruktur erheblich nach oben verschieben. Auf die Gesundheits- und Pflegeversorgung kommen so in den nächsten Jahren große Veränderungen zu. Die Aufgabe der Politik ist es, den demografischen Wandel aktiv zu gestalten. Dazu müssen jetzt wirksame Strukturmaßnahmen angestoßen und die Weichen für die Zukunft gestellt werden. Die Landtagsgrünen haben darum bei Prof. Koppers, Direktor des Instituts für Angewandte Geoinformatik und Raumanalysen e.V. (AGIRA), eine Studie in Auftrag gegeben, die sich mit Bedarfsentwicklung und Gestaltung der Gesundheits- und Pflegeversorgung in den Kommunen beschäftigt.

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Grüne: HIV und AIDS gehören weiterhin auf die politische Tagesordnung

Zum Weltaidstag erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen im Bayerischen Landtag Theresa Schopper: „Das Motto des diesjährigen Weltaidstages ‚Positiv zusammen leben, aber sicher!’ macht deutlich, dass für Menschen mit HIV-Infizierung oder AIDS heute dank des medizinischen Fortschritts ein positives und erfülltes Leben möglich ist. Dennoch dürfen wir die Krankheit nicht unterschätzen – auch nicht im Freistaat. In Bayern leben derzeit nach Angaben des Robert-Koch-Institutes rund 9.800 HIV-Infizierte und Aids-Kranke, darunter schätzungsweise 8.100 Männer und 1.700 Frauen.

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Pflegekräfte brauchen mehr als Imagekampagne

Die Grünen im Bayerischen Landtag kritisieren die alarmierende Situation in der Pflege. „Der Pflegemangel ist bereits Realität“, erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin Theresa Schopper auf der Demonstration der Pflegekräfte in München. Seit den ersten Demonstrationen aufgrund des Pflegemisstandes vor 20 Jahren habe sich fast nichts geändert. Dabei sei 2011 zum Jahr der Pflege ausgerufen worden. „Die Chance, etwas zu ändern, wurde verpasst.“ Stattdessen sei mit dem Schulgeld für die Altenpflegeausbildung ein verheerendes Signal gesetzt werden. „Es hat noch nicht einmal zur Sparflamme gereicht.“

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Korruption im weißen Kittel: Betrug im Gesundheitswesen stoppen

Das Gesundheitswesen steht unter enormem finanziellen Druck. Schätzungen gehen davon aus, dass jedes Jahr ein Betrag von ca. 14,5 Mrd. Euro durch Korruption und Fehlverhalten im Gesundheitswesen verloren geht. „Mit diesem Geld könnte der Beitragssatz um 1,45% gesenkt werden – das ist ein Skandal“, so die gesundheitspolitische Sprecherin Theresa Schopper. Die Grünen setzen sich  für eine zweckmäßige Verwendung der Mittel im Gesundheitswesen ein. Dazu gehört auch die Aufklärung von Fehlverhalten und Korruption. Nachdem die Clearingstelle der Selbstverwaltung innerhalb eines Jahres keinen einzigen Fall bearbeitet hat, soll dem Gesundheitsausschuss über die Tätigkeit der Stellen nach SGBV und XI berichtet werden. Außerdem soll überprüft werden, ob die Staatsanwaltschaften in ihrer aktuellen Ausstattung in der Lage sind, Korruptionsdelikte im Gesundheitswesen angemessen zu verfolgen.

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Ihr Kontakt

Theresa Schopper
Gesundheitspolitische Sprecherin
Tel: 089/4126-2773
Fax: 089/4126-1009
Email.: theresa [dot] schopper [at] gruene-fraktion-bayern [dot] de (Theresa Schopper)

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