26. März 2010

Gentechnikkartoffel Amflora verbieten

Pressemitteilung

Grüne fordern Einsatz von Staatsregierung auf Bundesebene für Anbauverbot

München (bea). Die Grünen im Bayerischen Landtag fordern die Staatsregierung auf, sich auf Bundesebene für ein Anbauverbot der gentechnisch veränderten Kartoffel Amflora in Deutschland einzusetzen. "Die Zulassung dieser Kartoffel führt dazu, dass erstmals mit einem Antibiotikaresistenzgen behandelte Kartoffeln kommerziell angebaut werden dürfen", erklärt Fraktionsvorsitzender Sepp Daxenberger.

Damit bestehe die Gefahr, dass für therapeutische Zwecke notwendige Antibiotika wirkungslos werden könnten. Außerdem führe der kommerzielle Anbau der Genkartoffel zu einem enormen Kontrollaufwand, um diese Kartoffel aus anderen Chargen fern zu halten. "Dieser Kontrollaufwand betrifft Bayern auch dann, wenn die Kartoffel hier nicht angebaut wird", so Sepp Daxenberger, der auf ein positives Beispiel aus Österreich verweist.

Dort hat sich vor kurzem das Parlament einstimmig für ein Anbauverbot für die Gentech-Kartoffel Amflora ausgesprochen. "In Bayern dagegen erklärt erst der Umweltminister im Umweltausschuss, dass er gegen die Agrogentechnik ist, Schwarz-Gelb stimmt dann aber trotzdem dem grünen Antrag zum Verbot der Gentechnikkartoffel Amflora nicht zu. Das ist doch ein Armutszeugnis."

München (bea). Die Grünen im Bayerischen Landtag fordern die Staatsregierung auf, sich auf Bundesebene für ein Anbauverbot der gentechnisch veränderten Kartoffel Amflora in Deutschland einzusetzen. "Die Zulassung dieser Kartoffel führt dazu, dass erstmals mit einem Antibiotikaresistenzgen behandelte Kartoffeln kommerziell angebaut werden dürfen", erklärt Fraktionsvorsitzender Sepp Daxenberger.

Damit bestehe die Gefahr, dass für therapeutische Zwecke notwendige Antibiotika wirkungslos werden könnten. Außerdem führe der kommerzielle Anbau der Genkartoffel zu einem enormen Kontrollaufwand, um diese Kartoffel aus anderen Chargen fern zu halten. "Dieser Kontrollaufwand betrifft Bayern auch dann, wenn die Kartoffel hier nicht angebaut wird", so Sepp Daxenberger, der auf ein positives Beispiel aus Österreich verweist.

Dort hat sich vor kurzem das Parlament einstimmig für ein Anbauverbot für die Gentech-Kartoffel Amflora ausgesprochen. "In Bayern dagegen erklärt erst der Umweltminister im Umweltausschuss, dass er gegen die Agrogentechnik ist, Schwarz-Gelb stimmt dann aber trotzdem dem grünen Antrag zum Verbot der Gentechnikkartoffel Amflora nicht zu. Das ist doch ein Armutszeugnis."