15. April 2010

Gentechnik: Die späte Erkenntnis der CSU

Pressemitteilung

Grüne erfreut über Einschwenken auf grünen Kurs

München (bea). Die Grünen im Bayerischen Landtag begrüßen die späte Erkenntnis der CSU bei der Grünen Gentechnik. "Es ist erfreulich, dass sich unsere Forderungen schließlich durchgesetzt haben", erklärt Fraktionschef Sepp Daxenberger. "Das Ganze hätte man aber schon viel früher haben können, hier ist wertvolle Zeit verschwendet worden." So gebe es beispielsweise einen grünen Antrag zu gentechnikfreien Futtermitteln, die in Bayern erzeugt werden können, aus dem Jahr 2005 – der von der CSU abgelehnt worden war. Der damals geforderte Anbau von Soja in Bayern soll nun voran gebracht werden.

Einziger Wermutstropfen sei die Aufweichung der Nulltoleranz bei Futtermitteln. Dies würde dazu führen, dass eine klare Trennung zwischen Gensoja und gentechnikfreier Soja in Anbau und Verarbeitung nicht mehr gewährleistet sei.

Die Landtagsgrünen werden die Umsetzung der Ankündigungen aufmerksam beobachten. Sepp Daxenberger: "Wir sind gespannt, ob und wie diese Vorstöße auch auf Berliner Ebene umgesetzt werden, oder ob es wie in der Vergangenheit bei reinen Ankündigungen bleibt."

München (bea). Die Grünen im Bayerischen Landtag begrüßen die späte Erkenntnis der CSU bei der Grünen Gentechnik. "Es ist erfreulich, dass sich unsere Forderungen schließlich durchgesetzt haben", erklärt Fraktionschef Sepp Daxenberger. "Das Ganze hätte man aber schon viel früher haben können, hier ist wertvolle Zeit verschwendet worden." So gebe es beispielsweise einen grünen Antrag zu gentechnikfreien Futtermitteln, die in Bayern erzeugt werden können, aus dem Jahr 2005 – der von der CSU abgelehnt worden war. Der damals geforderte Anbau von Soja in Bayern soll nun voran gebracht werden.

Einziger Wermutstropfen sei die Aufweichung der Nulltoleranz bei Futtermitteln. Dies würde dazu führen, dass eine klare Trennung zwischen Gensoja und gentechnikfreier Soja in Anbau und Verarbeitung nicht mehr gewährleistet sei.

Die Landtagsgrünen werden die Umsetzung der Ankündigungen aufmerksam beobachten. Sepp Daxenberger: "Wir sind gespannt, ob und wie diese Vorstöße auch auf Berliner Ebene umgesetzt werden, oder ob es wie in der Vergangenheit bei reinen Ankündigungen bleibt."