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Die Energiewende mit dem Ziel 100 % Strom aus erneuerbaren Energien geht mit Veränderungen in der Energieinfrastruktur einher. Statt einiger weniger Großkraftwerke speisen Hunderttausende dezentraler Erzeugungsanlagen ins Netz ein. Es ist selbstverständlich, dass daher auch das Stromnetz in Schritten neu gestaltet wird.

Die Hauptquellen der Stromversorgung der Zukunft sind Wind und Sonne. Weil sie nicht immer und planbar zur Verfügung stehen, wird die Bedeutung von Stromspeichern in 10 bis 20 Jahren immer wichtiger werden. Aufgrund langer Planungszeiten (z.B. Pumpspeicherkraftwerke) und notwendiger Forschungsaufgaben (z.B. Batteriespeicher, power-to-gas) ist es nötig, sicher dieser Herausforderung jetzt zu stellen.

Die Versorgungssicherheit in der Stromversorgung ist in unserer heutigen Industriegesellschaft ein entscheidender Punkt geworden. Durch eine Palette verschiedener Maßnahmen ist es möglich, den hohen Standard der Versorgungssicherheit zu erhalten. Dazu gehört es, die zentralen Energiequellen Wind und Sonne mit verschiedenen Flexibilitätsoptionen zu kombinieren: von Speichern, über Lastmanagement, den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung bis hin zu modernen hoch effizienten und flexiblen Gaskraftwerken.

Den Einsatz von Fracking-Methoden um auf diese Weise an unkonventionelles und vermeintlich billiges Erdgas zu kommen lehnen wir angesichts der unabsehbaren Risiken ab.

Alljährliches Jammer-Ritual

Martin Stümpfig zum vbw-Monitoring der Energiewende: "Wirtschaft misst CSU-Regierung mehr an ehrgeizlosen Zielen der Wirtschaftsministerin als an tatsächlichen Notwendigkeiten!" Den jährlichen Bericht zum Monitoring der Energiewende der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) kommentiert unser energiepolitischer Sprecher: "Der vbw-Bericht verkommt mehr und mehr zum Ritual.

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Sonderkontrollen für Biogasanlagen!

"Von 2300 Biogasanlagen in Bayern hatte fast jede dritte in den letzten zehn Jahren Unfälle mit Gewässerverunreinigungen", erklärt unsere verbraucherschutz- und tierschutzpolitische Sprecherin Rosi Steinberger. "Die Dunkelziffer kann noch wesentlich höher sein." Wir bringen daher einen Dringlichkeitsantrag ein.

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Grafenrheinfeld: Auch nach dem AKW-Aus bleiben die Probleme

Mit dem Schweinfurter Abschaltfest am 30. Mai sollte das Schlimmste eigentlich vorbei  und das älteste deutsche noch in Betrieb befindliche Atomkraftwerk endlich stillgelegt sein. So hatte es E.ON im letzten Jahr verkündet. Doch mittlerweile hat sich E.ON eines Schlechteren besonnen und sich selbst eine unbestimmte Laufzeitverlängerung gewährt. Es könnte nun sein, dass am 20.

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Noch 30 (?) Tage – und wir leben deutlich sicherer!

Ende Mai sollte das älteste deutsche noch in Betrieb befindliche Atomkraftwerk endlich stillgelegt werden. So hat es E.ON im letzten Jahr verkündet. Doch mittlerweile hat sich E.ON eines Schlechteren besonnen und sich selbst eine unbestimmte Laufzeitverlängerung gewährt. Es könnte sein, dass am 20. Juni tatsächlich Schluss ist mit der Atommüllproduktion in Grafenrheinfeld. Dann wird das Restrisiko in Grafenrheinfeld deutlich kleiner, aber es ist nicht null. Es bleibt noch jede Menge Müll zurück, z.B. im Nasslager.

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Strombedarf Bayerns durch sauberen Windstrom aus dem Norden decken!

Martin Stümpfig: CSU muss Dialog über sinnvollen Netzausbau und Möglichkeiten der Erdverkabelung führen. "Fachlich völlig daneben" findet unser energiepolitischer Sprecher die Äußerungen von CSU-Wirtschaftsministerin Ilse Aigner zum Stromnetzausbau. "Den größten Bedarf für sauberen Windstrom aus den windstarken Regionen Norddeutschlands gibt es nachweislich in Bayern - denn hier gehen in den kommenden acht Jahren vier Atomkraftwerke vom Netz, während der Strombedarf weiter steigt."

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Windenergie: Moratorium für "10H"-Gesetzgebung!

Thomas Gehring: Die CSU muss jetzt zu üblichen parlamentarischen Gepflogenheiten zurückkehren. Zu Unrecht hat der CSU-Ausschussvorsitzende im Wirtschaftsausschuss, Erwin Huber, den Antrag der Landtags-Grünen auf eine weitere Experten-Anhörung zum Windkraft-Abstandsgesetz ("10H") von der Tagesordnung der letzten Sitzung nehmen lassen. Dies musste CSU-Fraktionschef Kreuzer am Mittwoch in der Sitzung des Ältestenrats einräumen.

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Biogas flexibel einsetzen: Grüner Antrag erfolgreich

Am Donnerstag hat sich Martin Stümpfig mit seiner Forderung nach einer Besserstellung kleiner Biogasanlagen im Wirtschaftssauschuss durchsetzen können. Der energiepolitische Sprecher der Landtagsgrünen konnte seine Kollegen in allen anderen Fraktionen überzeugen, dass Biogas künftig eine wichtige Rolle auf dem Weg zu 100 % Erneuerbare Energien spielen wird, weil es flexibel einsetzbar ist und Sonnenflauten ausgleichen kann.

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Die einzige Bedrohung für Bayerns Stromversorgung ist Horst Seehofer

Die Eon-Ankündigung zum AKW Grafenrheinfeld und die politische Begleitmusik des Ministerpräsidenten sind ein "abgekartetes Spiel", vermutet Ludwig Hartmann. Für unseren Fraktionsvorsitzenden ist es "die beste Nachricht der Woche – und überhaupt kein Grund zur Sorge um Bayerns Stromversorgung": Laut Recherchen der Süddeutschen Zeitung erwägt der Energiekonzern Eon die vorzeitige Abschaltung des Atomkraftwerks bereits im Frühjahr 2015.

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Stilllegung von Grundlastkraftwerken in Deutschland dringend nötig

Deutschland hat gewaltige Überkapazitäten im Kraftwerkspark. Warum sonst wäre der Strompreis an der Börse auf dem historischen Tiefstand? Warum sonst haben die Stromversorger nach Angaben der Bundesnetzagentur 26 Kraftwerke stillgelegt? Warum sonst würde das Stromexportsaldo in diesem Jahr den historischen Rekordwert des letzten Jahres erneut übertreffen?

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Ihr Kontakt

Ludwig Hartmann
Fraktionsvorsitzender
Tel: 089/4126-2989
Fax: 089/4126-1989
Email.: ludwig [dot] hartmann [at] gruene-fraktion-bayern [dot] de (Ludwig Hartmann)
Martin Stümpfig
Sprecher für Energie und Klimaschutz
Tel: 089/4126-2882
Fax: 089/4126-1882
Email.: martin [dot] stuempfig [at] gruene-fraktion-bayern [dot] de (Martin Stümpfig)

100% Erneuerbare Energien - so geht's!