Atomenergie

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Atomkraft war, ist und bleibt in Zukunft ein großes Risiko. Mit dem rot-grünen Atomausstieg aus dem Jahr 2000 wurde dieses Risiko deutlich begrenzt. Nach dem Unglück von Fukushima musste die schwarz-gelbe Regierung ihre Laufzeitverlängerung wieder rückgängig machen.

Wir können die radioaktiven Gefahren eindämmen. Die Sicherheitsstandards für die noch laufenden Reaktoren müssen auf den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik gebracht werden und müssen auch in den letzten Betriebsjahren noch umgesetzt werden. Die geplante Leistungssteigerung in Gundremmingen ist ein gefährliches Manöver um die Gewinne von RWE und E.ON weiter zu erhöhen.

Tatsächlich können wir schneller aus der Atomkraft aussteigen. Das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld ist bereits heute ein überflüssiges Risiko, weil wir den für die Stromversorgung nicht mehr benötigen. Dass der letzte Gundremminger Siedewasserreaktor bis zum Jahr 2021 noch in Betrieb bleiben darf ist angesichts der besonderen Risiken der Siedewasserreaktoren nicht zu verantworten.

Der Atommüll wird uns noch viele Generationen beschäftigen. Wir begrüßen die Einigung, dass endlich in Deutschland mit einem wissenschaftlich fundierten und offenen und transparenten Entscheidungsprozess die ehrliche Suche nach einem Endlager begonnen werden soll.

Die atomaren Zwischenlager an den drei Standorten Ohu, Gundremmingen und Grafenrheinfeld halten wir sicherheitstechnisch weiter für problematisch und fordern einen besseren Schutz gegen Einwirkungen von außen.

Der Garchinger Forschungsreaktor FRM II wird – entgegen früherer Zusagen der CSU – immer noch mit hoch angereichtem Uran betrieben. Dies widerspricht den internationalen Bemühungen die Verbreitung von atomwaffenfähigem Material zu unterbinden. Eine Umrüstung auf niedriger angereichertes Uran ist dringend nötig.

Leistungsüberschreitungen: AKW Gundremmingen muss sofort vom Netz

München (31.5.2017/hla). Mehrere Fälle von bis zu zwanzigprozentigen Leistungsüberschreitungen beim Atomkraftwerk Gundremmingen alarmieren die Landtags-Grünen. „Die Meldungen des Betreibers RWE über die erzeugte Strommenge, die an die Netzbetreiber gingen, sind alarmierend“, so der energiepolitische Sprecher Martin Stümpfig. Bei solchen – in Fachkreisen als Leistungsexkursionen bezeichneten – Vorgängen müsste normalerweise die Reaktorschnellabschaltung greifen.

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AKW Gundremmingen: Erst stilllegen, dann abreißen

Martin Stümpfig bei Erörterungstermin der Einwendungen am Dienstag, 28.3.17, 10.00 Uhr   

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Das Atomkraftwerk Gundremmingen ist nicht sicher!

 „Das Nach- und Notkühlsystem des Atomkraftwerks Gundremmingen weist gravierende Mängel auf“, erklärte der energiepolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Martin Stümpfig, und forderte mit einem Dringlichkeitsantrag in der Plenarsitzung am 9. März 2017, eine Stilllegung der beiden Blöcke, bis die Störfallbeherrschung hergestellt sei.

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Gundremmingen stilllegen, bis Notkühlsysteme voll einsatzfähig sind

München (8.3.2017/lmo). „Das Nach- und Notkühlsystem des Atomkraftwerks Gundremmingen weist gravierende Mängel auf“, erklärt der energiepolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Martin Stümpfig, und fordert mit einem Dringlichkeitsantrag in der Plenarsitzung am 9. März 2017, eine Stilllegung der beiden Blöcke, bis die Störfallbeherrschung hergestellt sei.

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Gundremmingen stilllegen - Kernschmelze nicht auszuschließen

Ein von der Landtagsfrakton in Kooperation mit der Bundestagsfraktion beauftragtes Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass das größte noch laufende deutsche Atomkraftwerk (AKW), Gundremmingen B und C, gegen die deutschen AKW-Anforderungen verstößt und die notwendigen Voraussetzungen zur Störfallbeherrschung nicht gegeben sind: Das Not- und Nachkühlsystem des AKW ist nicht erdbebensicher, im Erdbebenfall wäre eine Kernschmelze nicht zu auszuschließen.

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Gundremmingen: Risikoreicher Abbau von harmlosen Teilen – Ignoranz gegenüber den wirklichen Gefahren

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr stand das Thema Abbau von Atomkraftwerken auf der Tagesordnung des Umweltausschusses. Diesmal ging es um den geplanten Abbau von Gundremmingen B. Die Gundremmingen-Betreiber sind noch eine Spur dreister als die Betreiber von Grafenrheinfeld und Isar 1.

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Abriss Isar 1 - Einige Anmerkungen zur Genehmigung durch das Bayerische Umweltministerium

Am Dienstag, den 24. Januar 2017 hat das Bayerische Umweltministerium den Antrag von E.ON (jetzt PreussenElektra) zum Abriss des Atomkraftwerks Isar 1 genehmigt. Damit wird erstmals in der Geschichte der deutschen Atomkraftwerke mit dem Abriss eines Atomkraftwerks begonnen, obwohl noch hoch radioaktive, abgebrannte Brennelemente im Abklingbecken lagern.

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Erst Brennstofffreiheit, dann Abriss!

München (24.1.2017/hla). Schwere Bedenken melden die Landtags-Grünen im Zusammenhang mit der Rückbaugenehmigung des CSU-Umweltministeriums für den Atommeiler Isar 1 an.

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Entschädigung Atomkonzerne: Gericht straft Hopplahopp der schwarz-gelben Bundesregierung ab

München (6.12.2016/lmo). Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, nach dem den Atomkonzernen eine „angemessene“ Entschädigung wegen des beschleunigten Atomausstiegs nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima zusteht, kommentiert der Sprecher für Energie und Klima der Landtags-Grünen, Martin Stümpfig:

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ATOM - Die CSU ist in jeder Hinsicht risikobereit

Im Umweltausschuss wurden in dieser Woche zwei Atomanträge zu aktuellen Themen behandelt. Zum einen ging es um den geplanten Abriss des Atomkraftwerks Isar 1.

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Ihr Kontakt

Ludwig Hartmann
Fraktionsvorsitzender, Sprecher für Haushalt und queerpolitischer Sprecher
Tel: 089/4126-2989
Fax: 089/4126-1989
Email.: ludwig [dot] hartmann [at] gruene-fraktion-bayern [dot] de (Ludwig Hartmann)
Martin Stümpfig
Sprecher für Energie und Klimaschutz
Tel: 089/4126-2882
Fax: 089/4126-1882
Email.: martin [dot] stuempfig [at] gruene-fraktion-bayern [dot] de (Martin Stümpfig)