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Saubere Energie: Ein Gewinn für alle!

Mit einer sicheren, sauberen und unabhängigen Energieversorgung kann sich Bayern dauerhaft von den Risiken der Atomenergie und dem belastenden Schmutz der Kohlekraft befreien und dabei auch wirtschaftlich profitieren. 100% Erneuerbare Energien bedeuten 100 % Investition in unsere Heimat und in die Zukunft unserer Kinder.

Grüne Erfolge

Kein anderes Bundesland hat sich seit den 1970er Jahren so abhängig von der Atomenergie gemacht wie Bayern. In diesem politischen Klima setzte in den 80er Jahren der Kampf der Grünen für eine neue Energiepolitik ein – eine Energiepolitik, die nicht mit den Risiken einer atomaren Katastrophe spielt, die die natürlichen Ressourcen schont und den Erfordernissen des Klimaschutzes Rechnung trägt.

Legendär ist die erfolgreiche Verhinderung der Wiederaufbereitungsanlage (WAA) Wackersdorf. 2011 konnten wir die Stilllegung des Schrottreaktors Isar 1 feiern.

Heute zeigt sich: Im engen Schulterschluss mit Initiativen und Umweltverbänden, aber auch durch das Engagement vieler einzelner Bürgerinnen und Bürger haben die Grünen den Ausstieg aus der Atomkraft und den Einstieg in die Erneuerbaren Energien vom Außenseiterthema zum gesellschaftlichen Mainstream erhoben. Die Energiewende ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

Grüne Energiewende

Wir wollen die Chancen der Energiewende entschlossen ergreifen. Im Parlament, mit den Kommunen, der Wissenschaft und zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort. Die Energiewende ist ein Gemeinschaftsprojekt. Dazu gehört auch, sich mit den Problemen auseinanderzusetzen, die sich durch den Wandel im Energieversorgungssystem ergeben. Sei es beim Ausbau der Windenergie, der Nutzung von Biomasse und Wasserkraft oder den vielleicht notwendigen Verhaltensänderungen.

Wir brauchen konstruktive Diskussionen, transparente Planungsprozesse und eine breite Bürgerbeteiligung statt schwarz-gelbe Panikmache und Schwarzmalerei. Dem Unwillen und der Planlosigkeit von Seehofer und Co. wollen wir die Chancen und Vorteile einer echten Energiewende entgegenstellen.

Der Kern der Energiewende ist für uns der Aufbau eines dezentralen Energiesystems in BürgerInnenhand. Wir wollen uns für starke Kommunen, innovative Stadtwerke, engagierte Bürgergenossenschaften und einen dynamischen Mittelstand einsetzen. Mit Hilfe einer ordentlichen Landesplanung, einer transparenten Bürgerbeteiligung und einem kommunalfreundlichen Ordnungsrahmen wollen wir für ein Höchstmaß an Planungssicherheit und Akzeptanz für den Ausbau der Erneuerbaren sorgen. Für die bedeutenden Pfeiler der Energieeffizienz und Einsparung wollen wir Forschung und Wissenschaft besser ausstatten. 

Grüner Ausblick

Von einer klimaschonenden Energieerzeugung profitieren alle: Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung dank Erneuerbarer Energien geben vor allem ländlichen Regionen grüne Wachstumsimpulse.
Die Vorteile einer Grünen Energiewende sind deutlich. Langfristig wird ein Energiesystem auf Basis von Erneuerbaren Energien günstiger sein als das heutige fossile System. Um die Energiewende sozialverträglich umsetzen zu können, müssen die anfänglichen Investitionskosten gerecht verteilt werden. Der Mittelstand und die Privathaushalte dürfen nicht überlastet werden. Die Großindustrie muss ebenfalls entsprechend an der Finanzierung der Energiewende beteiligt werden. Um sozialen Härten entgegenzuwirken, wollen wir eine vernünftige Sozialpolitik. In ihr sollen die Entwicklungen im Energiebereich berücksichtigt werden.

Dokumentation Fachgespräch "Energiewende in Bayern – Neue Wege unter erschwerten Bedingungen"

Die Aussichten für den Klimaschutz in Bayern sind düster. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien stockt. Das Ziel 100 Prozent Erneuerbare Energien bleibt in weiter Ferne. Der Ausbau des Solarstroms bleibt – in Bayern wie bundesweit – stark hinter den offiziellen Planungen der Bundesregierung zurück. Auch der Windstrom wurde von der CSU-Regierung abgewürgt: gemessen an der Landesfläche lag Bayern beim Bau neuer Windräder bereits 2016 bundesweit auf dem vorletzten Platz. Mit der unsinnigen 10H-Regelung werden wir in Bayern bald Schlusslicht in Deutschland sein.

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AKW Gundremmingen: Erst stilllegen, dann abreißen

Martin Stümpfig bei Erörterungstermin der Einwendungen am Dienstag, 28.3.17, 10.00 Uhr   

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Das Atomkraftwerk Gundremmingen ist nicht sicher!

 „Das Nach- und Notkühlsystem des Atomkraftwerks Gundremmingen weist gravierende Mängel auf“, erklärte der energiepolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Martin Stümpfig, und forderte mit einem Dringlichkeitsantrag in der Plenarsitzung am 9. März 2017, eine Stilllegung der beiden Blöcke, bis die Störfallbeherrschung hergestellt sei.

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Gundremmingen stilllegen, bis Notkühlsysteme voll einsatzfähig sind

München (8.3.2017/lmo). „Das Nach- und Notkühlsystem des Atomkraftwerks Gundremmingen weist gravierende Mängel auf“, erklärt der energiepolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Martin Stümpfig, und fordert mit einem Dringlichkeitsantrag in der Plenarsitzung am 9. März 2017, eine Stilllegung der beiden Blöcke, bis die Störfallbeherrschung hergestellt sei.

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Gundremmingen stilllegen - Kernschmelze nicht auszuschließen

Ein von der Landtagsfrakton in Kooperation mit der Bundestagsfraktion beauftragtes Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass das größte noch laufende deutsche Atomkraftwerk (AKW), Gundremmingen B und C, gegen die deutschen AKW-Anforderungen verstößt und die notwendigen Voraussetzungen zur Störfallbeherrschung nicht gegeben sind: Das Not- und Nachkühlsystem des AKW ist nicht erdbebensicher, im Erdbebenfall wäre eine Kernschmelze nicht zu auszuschließen.

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Gundremmingen: Risikoreicher Abbau von harmlosen Teilen – Ignoranz gegenüber den wirklichen Gefahren

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr stand das Thema Abbau von Atomkraftwerken auf der Tagesordnung des Umweltausschusses. Diesmal ging es um den geplanten Abbau von Gundremmingen B. Die Gundremmingen-Betreiber sind noch eine Spur dreister als die Betreiber von Grafenrheinfeld und Isar 1.

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Dranbleiben! Deine Energiewende – Regionaler Energiekongress der Landtagsgrünen in Schwandorf

„Global denken – lokal handeln“: Unter diesem Motto stand 1992 die UN-Deklaration, die unter dem Namen „Agenda 21“ bekannt wurde. Unter diesem Motto stehen auch die Energiewende und die Klimaschutzpolitik. Wie anders sollte Klimaschutz gelingen, wenn nicht in jeder Gemeinde gehandelt wird?


Mit diesen Worten leitete Jürgen Mistol, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Landtagsgrünen, unseren regionalen Energiekongress am 11. Februar 2017 in Schwandorf ein. Im Mittelpunkt stand die Energiewende in den Bereichen Wärme und Strom.

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Abriss Isar 1 - Gefährlicher Kurs der Bayerischen Umweltministerin

In der Plenarsitzung des Bayerischen Landtags hat die Grüne Fraktion eine gefährliche Premiere zum Thema gemacht: Erstmals in Deutschland – und vermutlich weltweit - soll ein Atomkraftwerk abgerissen werden, obwohl der Reaktor noch voll mit abgebrannten Brennelementen ist.

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Abriss Isar 1 - Einige Anmerkungen zur Genehmigung durch das Bayerische Umweltministerium

Am Dienstag, den 24. Januar 2017 hat das Bayerische Umweltministerium den Antrag von E.ON (jetzt PreussenElektra) zum Abriss des Atomkraftwerks Isar 1 genehmigt. Damit wird erstmals in der Geschichte der deutschen Atomkraftwerke mit dem Abriss eines Atomkraftwerks begonnen, obwohl noch hoch radioaktive, abgebrannte Brennelemente im Abklingbecken lagern.

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Erst Brennstofffreiheit, dann Abriss!

München (24.1.2017/hla). Schwere Bedenken melden die Landtags-Grünen im Zusammenhang mit der Rückbaugenehmigung des CSU-Umweltministeriums für den Atommeiler Isar 1 an.

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Ihr Kontakt

Ludwig Hartmann
Fraktionsvorsitzender, Sprecher für Haushalt und queerpolitischer Sprecher
Tel: 089/4126-2989
Fax: 089/4126-1989
Email.: ludwig [dot] hartmann [at] gruene-fraktion-bayern [dot] de (Ludwig Hartmann)
Martin Stümpfig
Sprecher für Energie und Klimaschutz
Tel: 089/4126-2882
Fax: 089/4126-1882
Email.: martin [dot] stuempfig [at] gruene-fraktion-bayern [dot] de (Martin Stümpfig)

100% Erneuerbare Energien - so geht's!


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