03. Mai 2010

Doppelter Abiturjahrgang: Es fehlt an allem

Pressemitteilung

Grüne: Maßnahmen sind völlig unzureichend

München (/bea). Die Grünen im Bayerischen Landtag kritisieren die Maßnahmen zur Bewältigung des doppelten Abiturjahrgangs als viel zu spät begonnen und als völlig unzureichend. "An den Hochschulen fehlen Studienplätze und Personal und das zu einem Zeitpunkt, an dem an den Hochschulen durch die Bolognareform und den damit verbundenen Schwierigkeiten sowieso schon eine große Unruhe herrscht", erklärt die hochschulpolitische Sprecherin Ulrike Gote. Vor diesem Hintergrund sei der doppelte Abiturjahrgang kaum zu bewältigen. Das gelte besonders für die Fachhochschulen, die zu den am meisten überlasteten Hochschulen zählten.

Auch die Möglichkeit, dass der G9-Jahrgang bereits im Sommersemester studieren könne, sei nur ein Placebo des Wissenschaftsministers. "Es ist völlig unrealistisch, dass jemand, der Mitte/Ende April mit dem Abitur fertig ist, schon am 1. Mai ein Studium anfängt." Ulrike Gote bemängelt hier auch die fehlende soziale Flankierung: "Es werden ja nicht nur doppelt so viele Studienplätze gebraucht, sondern auch doppelt so viele Wohnheimplätze und doppelt so viel Betreuung durch die Studentenwerke." Die Studentenwerke seien aber auf die steigenden Studierendenzahlen und den gestiegenen Beratungs- und Betreuungsaufwand weder in finanzieller noch in personeller Ausstattung vorbereitet – nicht zuletzt wegen der kontraproduktiven Kürzung bei den Studentenwerken.

München (/bea). Die Grünen im Bayerischen Landtag kritisieren die Maßnahmen zur Bewältigung des doppelten Abiturjahrgangs als viel zu spät begonnen und als völlig unzureichend. "An den Hochschulen fehlen Studienplätze und Personal und das zu einem Zeitpunkt, an dem an den Hochschulen durch die Bolognareform und den damit verbundenen Schwierigkeiten sowieso schon eine große Unruhe herrscht", erklärt die hochschulpolitische Sprecherin Ulrike Gote. Vor diesem Hintergrund sei der doppelte Abiturjahrgang kaum zu bewältigen. Das gelte besonders für die Fachhochschulen, die zu den am meisten überlasteten Hochschulen zählten.

Auch die Möglichkeit, dass der G9-Jahrgang bereits im Sommersemester studieren könne, sei nur ein Placebo des Wissenschaftsministers. "Es ist völlig unrealistisch, dass jemand, der Mitte/Ende April mit dem Abitur fertig ist, schon am 1. Mai ein Studium anfängt." Ulrike Gote bemängelt hier auch die fehlende soziale Flankierung: "Es werden ja nicht nur doppelt so viele Studienplätze gebraucht, sondern auch doppelt so viele Wohnheimplätze und doppelt so viel Betreuung durch die Studentenwerke." Die Studentenwerke seien aber auf die steigenden Studierendenzahlen und den gestiegenen Beratungs- und Betreuungsaufwand weder in finanzieller noch in personeller Ausstattung vorbereitet – nicht zuletzt wegen der kontraproduktiven Kürzung bei den Studentenwerken.

München (/bea). Die Grünen im Bayerischen Landtag kritisieren die Maßnahmen zur Bewältigung des doppelten Abiturjahrgangs als viel zu spät begonnen und als völlig unzureichend. "An den Hochschulen fehlen Studienplätze und Personal und das zu einem Zeitpunkt, an dem an den Hochschulen durch die Bolognareform und den damit verbundenen Schwierigkeiten sowieso schon eine große Unruhe herrscht", erklärt die hochschulpolitische Sprecherin Ulrike Gote. Vor diesem Hintergrund sei der doppelte Abiturjahrgang kaum zu bewältigen. Das gelte besonders für die Fachhochschulen, die zu den am meisten überlasteten Hochschulen zählten.

Auch die Möglichkeit, dass der G9-Jahrgang bereits im Sommersemester studieren könne, sei nur ein Placebo des Wissenschaftsministers. "Es ist völlig unrealistisch, dass jemand, der Mitte/Ende April mit dem Abitur fertig ist, schon am 1. Mai ein Studium anfängt." Ulrike Gote bemängelt hier auch die fehlende soziale Flankierung: "Es werden ja nicht nur doppelt so viele Studienplätze gebraucht, sondern auch doppelt so viele Wohnheimplätze und doppelt so viel Betreuung durch die Studentenwerke." Die Studentenwerke seien aber auf die steigenden Studierendenzahlen und den gestiegenen Beratungs- und Betreuungsaufwand weder in finanzieller noch in personeller Ausstattung vorbereitet – nicht zuletzt wegen der kontraproduktiven Kürzung bei den Studentenwerken.

Ulrike Gote
Parlamentarische Geschäftsführerin, hochschulpolitische, medienpolitische und religionspolitische Sprecherin
Tel: 089/4126-2648
Fax: 089/4126-1648
Email.: kontakt [at] ulrike-gote [dot] de (Ulrike Gote)