Mitbestimmung und Open Government

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Mitbestimmung und Open Government

Versammlungsfreiheit auch in Bayern gesichert

Die Landtagsgrünen haben die heute veröffentlichte Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Bayerischen Versammlungsgesetz als rein formalen Akt bezeichnet. „Die aktuelle Entscheidung ist sozusagen juristisches Handwerk – Fakt bleibt, dass die Staatsregierung durch ein breites Gegenbündnis gezwungen wurde, ihr ursprüngliches Versammlungsgesetz einzustampfen und die überbordenden Eingriffsbefugnisse der Behörden gegen die Versammlungsfreiheit zurückzuziehen“, sagte die rechtspolitische Sprecherin Christine Stahl.

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Direkte Demokratie auf Bundesebene einführen

Die Grüne Landtagsfraktion hat mit einem Antrag einen weiteren Vorstoß unternommen um Direkte Demokratie auch auf Bundesebene durchzusetzen. Unsere parlamentarisch-repräsentative Demokratie des Grundgesetzes hat sich bewährt. Doch in der Bevölkerung wächst zunehmend der Wunsch nach stärkerer Beteiligung. Die Erfahrungen mit den direktdemokratischen Beteiligungsrechten auf Länderebene sind durchwegs positiv. Insbesondere Bayern blickt hier auf eine lange und erfolgreiche Tradition direkter Demokratie zurück.

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Podiumsdiskussion: Lobbyisten an die Öffentlichkeit

Mit Experten aus Politikberatung und Zivilgesellschaft diskutierten die Fraktionsvorsitzende Margarete Bause und die innenpolitische Sprecherin Susanna Tausendfreund, wie Lobbyismus in Bayern transparent ausgestaltet werden kann. Bause betonte, dass es aus grüner Sicht bei der Interessenvertretung gegenüber Entscheidungsträgern um Waffengleichheit der Akteure gehe und zitierte Winfried Kretschmann, der angemahnt hatte aus den Trampelpfaden für die Bürgergesellschaft in die Institutionen hinein Autobahnen zu machen, wie sie für die traditionellen Lobbyisten und Interessengruppen bereits ausgebaut sind. Susanna Tausendfreund erklärte, dass Grüne Politik die Stärkung der Rechte der Bürgerinnen und Bürger zum Ziel habe: „Lobbyismus an sich ist kein Teufelszeug. Wesentlich ist, dass alle Einflussnahmen offen gelegt werden, sodass Entscheidungen für alle nachvollziehbar sind.“ Ein Schritt auf diesem Weg ist ein verpflichtendes Lobbyregister, dessen Einführung mit den Anwesenden kontrovers diskutiert wurde.

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Mehr Demokratie und weniger Startbahn - Notizen aus dem Presse-Jour-Fixe der Fraktionsvorsitzenden

Kaum ist der Volksentscheid zu Stuttgart 21 im Sinne der Union ausgegangen, liebäugelt auch der bayerische Ministerpräsident damit, strittige Projekte wie die dritte Start- und Landebahn per Volksentscheid zu klären. Margarete Bause und Martin Runge nahmen vor der Landtagpresse Seehofers zweifelhafte Liebe zur direkten Demokratie aufs Korn und forderten ihn auf, die Bürgerinnen und Bürger tatsächlich mitbestimmen zu lassen.

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Seehofer, der Vorkämpfer für mehr Demokratie?

Nach der überraschenden Ankündigung von Ministerpräsident Seehofer, das Instrument des Volksentscheids auch für Großprojekte wie die umstrittene dritte Start- und Landebahn am Flughafen München zu öffnen, haben die Landtagsgrünen einen entsprechenden Gesetzentwurf eingereicht. „Es ist eine alte Forderung der Grünen, dass Volksbegehren und Volksentscheide zu allen Themen und Politikfeldern möglich sein sollten, die in der Kompetenz des Landtags liegen“, sagte die innenpolitische Sprecherin Susanna Tausendfreund.

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Wie kommt der Diskurs in die Demokratie?

Die Landtagsgrünen diskutierten bei einem Fachgespräch, wie sich Menschen besser in den politischen Meinungsbildungsprozess einbringen und das Engagement der Zivilgesellschaft Einfluss in die Arbeit der Parlamente finden kann. Zwei Experten - Prof. Hans Lietzmann (Forschungsstelle Bürgerbeteiligung, Uni Wuppertal) und Daniel Reichert (Liquid Democracy e.V.) - stellten dabei konkrete Instrumente für die Bürgerbeteiligung vor.

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Open Government – Auf dem Weg zur offenen Verwaltung

Transparenz in der Verwaltung ist eine wesentliche Voraussetzung für Beteiligung der Bür-gerinnen und Bürger. Umgekehrt profitiert die Verwaltung durch Beiträge der Bevölkerung oder eine breitere Nutzung öffentlicher Daten durch alle Behörden.

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Mauscheleien bei der Stimmkreisreform

Die Grünen haben den geplanten Neuzuschnitt der bayerischen Stimmkreise für die Landtagswahl 2013 als CSU-Gemauschel kritisiert. Nun soll sogar ein zusätzlicher Stimmkreis ausgerechnet in der Heimatregion von Ministerpräsident Seehofer entstehen, der bislang über keinen eigenen Stimmkreis verfügt.

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Artikel für die Bayerische Staatszeitung

Innenminister Hermann fordert anlässlich der Demonstrationen gegen den Castor-Transport, dass man DemonstrantInnen an den Kosten für Polizeieinsätze beteiligen solle. Er will damit die weitgehend friedlichen Demonstrationen in Misskredit bringen u. künftige DemonstrationsteilnehmerInnen abschrecken.

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Ein Meilenstein für die Mitmach-Demokratie

„Der Bürgerentscheid hat sich in den vergangenen 15 Jahren zu einer Erfolgsge-schichte in Sachen Mitmachdemokratie entwickelt“, sagte die innenpolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion Susanna Tausendfreund.

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Ihr Kontakt

Susanna Tausendfreund
Innenpolitische Sprecherin
Tel: 089/4126-2774
Fax: 089/4126-1010
Email.: susanna [dot] tausendfreund [at] gruene-fraktion-bayern [dot] de (Susanna Tausendfreund)