Demographie und Generationen

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Demographie und Generationen

Der demographische Wandel hat den Freistaat fest im Griff: Im Trend wird es immer mehr ältere und immer weniger junge Menschen geben. Dies verändert auch in den nächsten Jahren die Bevölkerungsstruktur, so dass vor allem in ländlichen Gebieten in Nord- und Ostbayern immer weniger Menschen leben werden. Wir können die Uhr nicht zurückdrehen, aber wir können aus der jetzigen Situation, die eigentlich auch nicht unerwartet kommt, das Beste machen: Als Grüne fragen wir, was die Bürgerinnen und Bürger vor Ort wirklich brauchen, um gut zu leben. Darauf fußen unsere demographischen Konzepte für Bayern!

Konzertierte Aktion beim Krippenausbau

Bayern hat beim Ausbau der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren einen enormen Nachholbedarf. Aller Schönrechnerei zum Trotz steht fest: Wenn der Freistaat nicht endlich in die Gänge kommt, können Eltern in Bayern ihren gesetzlichen Anspruch auf einen Krippenplatz in den Wind schreiben. Die Grünen haben die aktuellen Zahlen zum Ausbaustand in Bayern durchforstet und fordern mit Blick auf die bevorstehenden Beratungen zum Nachtragshaushalt eine konzertierte Aktion von Freistaat und Kommunen. Bei einer Pressekonferenz haben wir unsere parlamentarischen Initiativen für einen beschleunigten Ausbau der Kinderbetreuung in Bayern vorgestellt.

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Demographiestudie: Gesundheitsversorgung der Zukunft

Der demografische Wandel hat schon längst begonnen. Zwar gibt es regional große Unterschiede zwischen Boomregionen und Regionen mit Bevölkerungsschwund, aber selbst in den Boomregionen, in denen die Bevölkerungszahl zunehmen wird, wird sich die Altersstruktur erheblich nach oben verschieben. Auf die Gesundheits- und Pflegeversorgung kommen so in den nächsten Jahren große Veränderungen zu. Die Aufgabe der Politik ist es, den demografischen Wandel aktiv zu gestalten. Dazu müssen jetzt wirksame Strukturmaßnahmen angestoßen und die Weichen für die Zukunft gestellt werden. Die Landtagsgrünen haben darum bei Prof. Koppers, Direktor des Instituts für Angewandte Geoinformatik und Raumanalysen e.V. (AGIRA), eine Studie in Auftrag gegeben, die sich mit Bedarfsentwicklung und Gestaltung der Gesundheits- und Pflegeversorgung in den Kommunen beschäftigt.

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Claudia Stamm übernimmt Vorsitz der Kinderkommission

Turnusmäßig übernahm Claudia Stamm, MdL am Montag den Vorsitz der Kinderkommission des Bayerischen Landtags. Seit November 2009 gibt es die Kinderkommission, deren Ziel es ist, im Parlament eine überparteiliche Lobby für die Belange der Kinder in Bayern zu bilden. "Gerade in Hinblick auf den demographischen Wandel ist es wichtig, Kindern in der Politik eine Stimme zu geben. Deshalb freue ich mich auf diese Aufgabe", so Claudia Stamm.

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BayKiElG-Gesetzentwurf: Mehr Rechte für Kinder und Eltern

In einer gut besuchten Pressekonferenz und mit einer Grundsatzdebatte im Sozialausschuss haben die Grünen in dieser Woche ihren Gesetzesentwurf für ein Bayerisches Kinder- und Elternrechtegesetz Gesetzentwurf (Drs. 16/10203) in die politische und mediale Öffentlichkeit transportiert. Nachdem die Staatsregierung bereits seit zwei Jahren eine Novellierung des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (BayKiBiG) ankündigt, ohne Taten folgen zu lassen, hat die grüne Fraktion nun die langjährige Kritik am BayKiBiG aufgegriffen und einen eigenen Gesetzesentwurf vorgelegt.

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Landesplanungsgesetz: Zu wenig Raum für Energiewende und demographischer Wandel

Die Grünen im Bayerischen Landtag fordern bezüglich des Entwurfs eines neuen Landesplanungsgesetzes größeren Raum für die Themen Energiewende und demographischer Wandel. „Die für die Zukunft Bayerns wichtigen Politikfelder wie Energiewende und demographischer Wandel müssen sich im Landesplanungsgesetz stärker wiederfinden“; erklärt Thomas Mütze, Sprecher für den ländlichen Raum auf der Fraktionsklausur in Günzburg.

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Das perfekte Wahlalter – älter oder jünger?

Am 2.12.2011 veranstaltete der jugendpolitische Sprecher der grünen Fraktion Ludwig Hartmann ein Fachgespräch zum Thema „Wahlalter – welches ist das richtige?“. Drei Referenten gaben dabei einen interessanten Überblick: Prof. Moll von der Kinder-Psychiatrischen Abteilung der Uni-Klinik Erlangen sprach darüber, dass das kindliche Gehirn eigentlich schon ab ungefähr 10 Jahren die Verantwortung zu wählen meisten kann. Vorraussetzung hierfür sei aber ein anderes Bildungssystem, in dem die Kinder lernen, mehr Entscheidungen selbst zu treffen und sich frei entfalten können.

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Qualität statt Populismus: Grüne legen Priorität auf den Ausbau der frühkindlichen Bildung

Die Grünen haben die Staatsregierung aufgefordert, den Ausbau der Kinderbetreuung zu forcieren und die Qualität der frühkindlichen Betreuungsangebote zu verbessern. „Anstatt den Eltern ein kostenfreies drittes Kindergartenjahr zu versprechen, sollte die Staatsregierung endlich dafür sorgen, dass der gesetzlich garantierte Betreuungsanspruch für Kinder unter drei Jahren umgesetzt und die Betreuungssituation in den Krippen und Kindergärten insgesamt verbessert wird“, sagte die sozialpolitische Sprecherin Renate Ackermann.

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Grüne werfen Wirtschaftsminister Heuchelei vor

Die Landtagsgrünen haben Wirtschaftsminister Zeil angesichts seiner aktuellen Forderung nach einer Kampagne gegen Grabsteine aus ausbeuterischer Kinderarbeit Heuchelei vorgeworfen: „Schon vor zwei Jahren hat der Landtag den Wirtschaftsminister auf Antrag der Grünen hin einstimmig aufgefordert zu prüfen, wie die Verwendung von Grabsteinen aus Kinderarbeit in Bayern unterbunden werden kann“, sagte die Vizepräsidentin und rechtspolitische Sprecherin Christine Stahl.

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Demographischer Wandel: Staatsregierung hat keine Antworten

Die Grünen im Bayerischen Landtag kritisieren die einseitigen Äußerungen von Innenminister Herrmann zur Bevölkerungsentwicklung in Bayern. „Beim Minister ist offensichtlich noch nicht angekommen, dass vom demographischen Wandel alle Politikbereiche betroffen sind“, erklärt der Sprecher für den ländlichen Raum, Thomas Mütze.

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Bayern braucht Krippenausbau statt Betreuungsgeld

Die Grünen im Bayerischen Landtag fordern die Staatsregierung auf, sich im Bund für den Verzicht auf das Betreuungsgeld einzusetzen. „Vor dem Hintergrund der beschlossenen Senkung der Einkommensteuer ohne Gegenfinanzierung ist das Betreuungsgeld Schwachsinn hoch drei“, erklärt diehaushaltspolitische Sprecherin Claudia Stamm

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Ihr Kontakt

Renate Ackermann
Sozial- und familienpolitische sowie asyl- und migrationspolitische Sprecherin
Tel: 089/4126-2413
Fax: 089/4126-1135
Email.: renate [dot] ackermann [at] gruene-fraktion-bayern [dot] de (Renate Ackermann)
Ludwig Hartmann
Klimaschutz- und energiepolitischer sowie jugendpolitischer Sprecher
Tel: 089/4126-2989
Fax: 089/4126-1989
Email.: ludwig [dot] hartmann [at] gruene-fraktion-bayern [dot] de (Ludwig Hartmann)
Thomas Mütze
Sprecher für Verkehrspolitik und Demographie
Tel: 089/4126-2451
Fax: 089/4126-1494
Email.: thomas [dot] muetze [at] gruene-fraktion-bayern [dot] de (Thomas Mütze)