München (bea). Die Grünen im Bayerischen Landtag fordern die Staatsregierung auf, dem Beispiel Hessens zu folgen und ihrer Verpflichtung zum Erhalt des länderübergreifenden Biosphärenreservats Rhön nachkommen. "Nach den Kriterien der UNESCO müssen deutsche Biosphärenreservate über einen Kernzonenanteil von mindestens 3 Prozent ihrer Fläche verfügen", erklärt der unterfränkische Abgeordnete Thomas Mütze. Die Kernzone decke streng geschützte Lebensräume ab. Falls diese bis zur nächsten anstehenden Überprüfung 2013 nicht vollständig zur Verfügung stehe, sei damit zu rechnen, dass der UNESCO-Titel "Biosphärenreservat" wieder aberkannt werde. "Ministerpräsident Seehofer hat bei der Ministerratssitzung in Bad Kissingen versprochen, es soll nicht an Bayern scheitern. Warum handelt dann Agrarminister Brunner nicht und lässt die Staatsforsten mit ihrer Fläche zur Ausweisung der benötigten Kernzone beitragen?", so Thomas Mütze. Denn bisher seien in Bayern nur rund 1100 ha als Kernzone ausgewiesen, für die 3 Prozent seien aber rund 2200 ha nötig. Für die diskutierte Ausweitung des bayerischen Anteils des Biosphärenreservats von rund 73.000 auf 130.000 ha müsste Bayern sogar bis zu 3500 ha ausweisen, wie eine grüne Anfrage ergab.
München (bea). Die Grünen im Bayerischen Landtag fordern die Staatsregierung auf, dem Beispiel Hessens zu folgen und ihrer Verpflichtung zum Erhalt des länderübergreifenden Biosphärenreservats Rhön nachkommen. "Nach den Kriterien der UNESCO müssen deutsche Biosphärenreservate über einen Kernzonenanteil von mindestens 3 Prozent ihrer Fläche verfügen", erklärt der unterfränkische Abgeordnete Thomas Mütze. Die Kernzone decke streng geschützte Lebensräume ab. Falls diese bis zur nächsten anstehenden Überprüfung 2013 nicht vollständig zur Verfügung stehe, sei damit zu rechnen, dass der UNESCO-Titel "Biosphärenreservat" wieder aberkannt werde. "Ministerpräsident Seehofer hat bei der Ministerratssitzung in Bad Kissingen versprochen, es soll nicht an Bayern scheitern. Warum handelt dann Agrarminister Brunner nicht und lässt die Staatsforsten mit ihrer Fläche zur Ausweisung der benötigten Kernzone beitragen?", so Thomas Mütze. Denn bisher seien in Bayern nur rund 1100 ha als Kernzone ausgewiesen, für die 3 Prozent seien aber rund 2200 ha nötig. Für die diskutierte Ausweitung des bayerischen Anteils des Biosphärenreservats von rund 73.000 auf 130.000 ha müsste Bayern sogar bis zu 3500 ha ausweisen, wie eine grüne Anfrage ergab.
München (bea). Die Grünen im Bayerischen Landtag fordern die Staatsregierung auf, dem Beispiel Hessens zu folgen und ihrer Verpflichtung zum Erhalt des länderübergreifenden Biosphärenreservats Rhön nachkommen. "Nach den Kriterien der UNESCO müssen deutsche Biosphärenreservate über einen Kernzonenanteil von mindestens 3 Prozent ihrer Fläche verfügen", erklärt der unterfränkische Abgeordnete Thomas Mütze. Die Kernzone decke streng geschützte Lebensräume ab. Falls diese bis zur nächsten anstehenden Überprüfung 2013 nicht vollständig zur Verfügung stehe, sei damit zu rechnen, dass der UNESCO-Titel "Biosphärenreservat" wieder aberkannt werde. "Ministerpräsident Seehofer hat bei der Ministerratssitzung in Bad Kissingen versprochen, es soll nicht an Bayern scheitern. Warum handelt dann Agrarminister Brunner nicht und lässt die Staatsforsten mit ihrer Fläche zur Ausweisung der benötigten Kernzone beitragen?", so Thomas Mütze. Denn bisher seien in Bayern nur rund 1100 ha als Kernzone ausgewiesen, für die 3 Prozent seien aber rund 2200 ha nötig. Für die diskutierte Ausweitung des bayerischen Anteils des Biosphärenreservats von rund 73.000 auf 130.000 ha müsste Bayern sogar bis zu 3500 ha ausweisen, wie eine grüne Anfrage ergab.
