München (bea). Die Grünen im Bayerischen Landtag fordern Innenminister Herrmann zu einer effektiven Integrationspolitik auf. „Gerade jetzt, wo durch Sarrazins Thesen eine heftige Integrationsdebatte entbrannt ist, verfällt der bayerische Innenminister wieder in eine reflexhafte Abwehrhaltung, was die Zuwanderung betrifft“, erklärt die asyl- und migrationspolitische Sprecherin Renate Ackermann. Doch genau diese restriktive Politik habe zur derzeit vorherrschenden schlechten Integration geführt. „Aus dem Bericht des Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung geht hervor, dass Bayern die Zuwanderung braucht, um bis 2020 seinen Bevölkerungsstand zu halten. Deswegen brauchen wir eine Integrationspolitik, die diesen Namen auch verdient.“ Sie müsse schon bei der frühkindlichen Bildung ansetzen. Eine Vorverurteilung des Innenministers, der gleich davon ausgehe, dass künftig Personen mit Migrationshintergrund prozentual noch stärker als heute an der Jugendkriminalität beteiligt seien, sei dagegen kontraproduktiv.
„Damit spricht Herrmann der Integration von vorneherein jeglichen Erfolg ab. Das ist der falsche Weg“, betont Renate Ackermann. Auch die polemisierende Gegenüberstellung von Kopftüchern und Kruzifixen von Umweltminister Söder sei nicht zielführend.
München (bea). Die Grünen im Bayerischen Landtag fordern Innenminister Herrmann zu einer effektiven Integrationspolitik auf. „Gerade jetzt, wo durch Sarrazins Thesen eine heftige Integrationsdebatte entbrannt ist, verfällt der bayerische Innenminister wieder in eine reflexhafte Abwehrhaltung, was die Zuwanderung betrifft“, erklärt die asyl- und migrationspolitische Sprecherin Renate Ackermann. Doch genau diese restriktive Politik habe zur derzeit vorherrschenden schlechten Integration geführt. „Aus dem Bericht des Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung geht hervor, dass Bayern die Zuwanderung braucht, um bis 2020 seinen Bevölkerungsstand zu halten. Deswegen brauchen wir eine Integrationspolitik, die diesen Namen auch verdient.“ Sie müsse schon bei der frühkindlichen Bildung ansetzen. Eine Vorverurteilung des Innenministers, der gleich davon ausgehe, dass künftig Personen mit Migrationshintergrund prozentual noch stärker als heute an der Jugendkriminalität beteiligt seien, sei dagegen kontraproduktiv.
„Damit spricht Herrmann der Integration von vorneherein jeglichen Erfolg ab. Das ist der falsche Weg“, betont Renate Ackermann. Auch die polemisierende Gegenüberstellung von Kopftüchern und Kruzifixen von Umweltminister Söder sei nicht zielführend.
