25. April 2016

Messwerte öffentlich machen!

München (25.4.2016/hla). Aufgrund der auch 30 Jahre nach dem Atomunfall in Tschernobyl hohen Strahlenbelastung bei heimischem Wildbret fordern die Landtags-Grünen mehr Transparenz bei den einschlägigen Messwerten. „Es ist im wahrsten Wortsinn eine Sauerei, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher über die erschreckenden Messwerte weitgehend im Unklaren gelassen werden“, ärgert sich der jagd- und forstpolitische Sprecher Markus Ganserer.

Informationen über die regional unterschiedlichen Auswirkungen des Tschernobyl-Fallouts von 1986 fördert Ganserer alljährlich mit seinen Anfragen an die CSU-Regierung zutage (zuletzt Drs. 17/5520). „Diese Daten müssen den Menschen in Bayern zugänglich gemacht werden“, so Markus Ganserer. „Nur so können sie für den Verzehr eine fundierte Risikoeinschätzung vornehmen.“ Konkret fordern die Landtags-Grünen deshalb die zeitnahe Internet-Veröffentlichung aller Werte, die an den von den Bayerischen Staatsforsten betriebenen qualifizierten Radio-Cäsium-Messstellen ermittelt werden.

Markus Ganserer
Sprecher für Mobilität, Forsten und Öffentlicher Dienst
Tel: 089/4126-2654
Fax: 089/4126-1135
Email.: markus [dot] ganserer [at] gruene-fraktion-bayern [dot] de (Markus Ganserer)