12. April 2013

Grüne Fraktionsvorsitzendenkonferenz in Bayern beschließt: "Bauernhöfe statt Agrarfabriken – Agrarwende jetzt!"

Fraktionsvorsitzendenkonferenz in München - Grüne arbeiten an gerechter Agrarpolitik und umfassendem Verbraucherschutz

Die Vorsitzenden aller 16 grünen Landtagsfraktionen, der Grünen Bundestagsfraktion und der Grünen im Europaparlament erarbeiteten Leitlinien für eine „grüne und gerechte Agrarpolitik“ sowie einen „umfassenden Verbraucherschutz mit transparenter Kennzeichnung als Grundlage für die Entscheidungsfreiheit“. Die gute Kooperation zwischen den Grünen in den Ländern und im Bund sei „für uns beinahe schon stilbildend“, so der Vorsitzende der Bundestagsfraktion und Spitzenkandidat zur Bundestagswahl im Herbst, Jürgen Trittin.

Renate Künast, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, forderte von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) eine tiergerechte und regionale Agrarpolitik. Aigner treibe die industrialisierte Landwirtschaft mit großen Betrieben und Massentierhaltung voran, sagte die ehemalige Landwirtschaftsministerin.

Künast, Trittin sowie Gastgeberin Margarete Bause (Vorsitzende der bayerischen Landtagsgrünen und Spitzenkandidatin zur Bayernwahl) präsentierten der Landeshauptstadtpresse am Freitagmittag dann auch noch die frisch gewählte Sprecherin der Grünen Fraktionsvorsitzendenkonferenz: die sächsische Landtagsfraktionschefin Antje Hermenau.

Neben der Agrarpolitik (das Grüne Agrarkonzept finden Sie zum Download hier) war auch ein gerechter Länderfinanzausgleich ein Thema. Die Klage Bayerns und Hessens vor dem Bundesverfassungsgericht nannte Margarete Bause populistisch, Veränderungen im System müssten auf dem Verhandlungsweg erreicht werden.  

hla



Margarete Bause
Fraktionsvorsitzende
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