Agrar- und Forstwirtschaft

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Agrar- und Forstwirtschaft

Im Ökolandbau liegt die Zukunft. Der Nachfrage nach Produkten aus ökologischem, heimischen Anbau steigt seit Jahren kontinuierlich. Gleichzeitig wenden sich die Verbraucher - auch aufgrund von Lebensmittelskandalen (z.B. Dioxin, EHEC) - von massenhafter, industrieller Nahrungsmittelproduktion ab (siehe auch das Thema Verbraucherschutz). Dennoch hat die Staatsregierung keinen Plan für die bayerische Agrarwirtschaft. Die Folge davon: Bayern, einst Spitzenreiter auf dem Gebiet des Ökolandbaus, ist heute nicht einmal mehr Mittelmaß unter den Bundesländern. Wir Grüne bekennen uns zur heimischen Landwirtschaft und fordern ein stärkere Förderung des Ökolandbaus.

Ebenso wie die Agrarwirtschaft steht Bayerns Forstwirtschaft vor großen Herausforderungen. Angesichts des Klimawandels sind enorme Kraftanstrengungen beim Waldumbau zu leisten. Die Landtagsgrünen fordern, dass die Bewirtschaftung der Wälder nicht einzig und allein auf Gewinnmaximierung ausgerichtet wird, sondern die Forstwirtschaft auch ökologische und soziale Belange berücksichtigt. Darum setzen wir uns für eine naturnahe und nachhaltige Waldbewirtschaftung ein.

Engagement für Reduktion des Antibiotikaeinsatzes in der Landwirtschaft an Staatsregierung gescheitert

Im Umweltausschuss diese Woche wurde der grüne Antrag auf Reduktion des Antibiotikaeinsatzes in der Landwirtschaft abgelehnt. Vor dem Hintergrund, dass Bundesverbraucherministerin Aigner die Länder Anfang Januar zur Bewertung ihres Gesetzentwurfs zur Änderung des Arzneimittelgesetzes aufgefordert hat, haben die Grünen ihre Forderungen zu dieser Debatte in den Landtag eingebracht. Leider ohne Erfolg; zwar sind sich alle einig, dass der Antibiotikaeinsatz in der Tiermast reduziert werden soll, aber beim aktiven Handeln ducken sich die Regierungsvertreter lieber weg. 

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Kritik an fehlender Information der Öffentlichkeit durch die Behörden über Hygiene-Bedingungen bei der Firma Müller-Brot

Im Umweltausschuss am 16.02.2012 wurde auf Forderung des grünen Ausschussvorsitzenden Christian Magerl ein Bericht des Umweltministeriums und des Landesamt für Lebensmittelsicherheit über die aktuellen Hygienemängel bei der Firma Müller-Brot gegeben. Im Bericht wurde deutlich, dass ernsthafte Mängel bereits seit 2010 bestanden haben, die wiederholte Kontrollen durch die Spezialeinheit von Hygienekontrolleuren des Gesundheitsamtes zur Folge hatten.

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Wassergesetz: Agrarinteressen wichtiger als sauberes Wasser

Auch in der Endberatung im Plenum hatten die drei Änderungsanträge der Grünen zum Bayerischen Wassergesetz keine Chance und wurden abgelehnt. Ein Antrag forderte Gewässerrandstreifen zum Schutz der Bäche und Flüsse, ein Anliegen das vom Städtetag, den bayerischen Bezirken und vor allem von den Fischern unterstützt wurde. 

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Waldschäden in Bayern stagnieren auf hohem Niveau

Zum heute vorgestellten Waldbericht 2011 erklärt Christian Magerl, Vorsitzender des Umweltausschusses: „Die Waldschäden in Bayern stagnieren weiter auf hohem Niveau. Es gibt nach wie vor zu viel Stickstoffeintrag in den Wäldern. Daher besteht weiter dringender Handlungsbedarf, damit die Luftschadstoffe weiter reduziert und die Anstrengungen im Klimaschutz deutlich intensiviert werden.“

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Wie grün ist die neue Agrarpolitik?

Wie grün ist die neue Agrarpolitik? - Das war die Fragestellung einer gemeinsamen Veranstaltung der Europa- und Landtagsfraktion der Grünen im bayerischen Landtag. Der stellvertretende Generaldirektor  Dr. Rudolf Mögele von der Europäischen Kommission diskutierte mit  Barbara Lochbihler, Anne Franke, Adi Sprinkart  und dem gut besetzten Auditorium über die Vorschläge der Europäischen Kommission zur Agrarpolitik ab 2014.

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Nationalparkplan Bayerischer Wald

Dreizehn Jahre nach dem Beschluss, möglichst bald einen Nationalparkplan für den Nationalpark Bayerischer Wald vorzulegen, war es nun im Umweltausschuss des Landtages so weit. Letztendlich wurde nach der hitzigen Diskussion um die Borkenkäferbekämpfung gewartet, bis sich die Gemüter in den Anliegergemeinden wieder beruhigt hatten, um den Nationalparkplan jetzt in den Gemeinden einstimmig durchzuwinken. Auch der Umweltausschuss hatte keine Kritik am Plan und lobte die Forschungsprojekte, die auch zeigen welche Vorzüge ein Nationalpark für die Region hat und die für einen künftigen Nationalpark Steigerwald wertvolle Hinweise geben.

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Kein Patent auf Leben: Grüne fordern klares Verbot auf Demo in München

Die Grünen im Bayerischen Landtag kritisieren angesichts der Absage des Europäischen Patentamtes (EPA) der lang erwarteten öffentlichen Anhörung zum umstrittenen Patent auf den Brokkoli erneut die inflationäre Vergabe von Patenten. „Wir müssen unsere Lebensgrundlagen schützen. Patente auf Leben liefern uns und unsere Landwirtschaft an die großen Konzerne aus“, erklärt die Sprecherin für Verbraucherschutz und Gentechnik Anne Franke.

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Europäische Agrarpolitik

Im Agrarausschuss des Landtages fand mit dem Agrarminister eine Debatte über die von der EU-Kommission vorgeschlagene Neuausrichtung der Agrarförderung ab 2014 statt. Leider sah der Minister die Brüsseler Vorschläge nur sehr einseitig. So hob er den weitgehenden Erhalt der Höhe der Fördermittel heraus und die Beibehaltung der Grundstruktur des Zwei-Säulen-Modells für die Zahlungen. Scharf kritisiert wurden dagegen die zusätzlichen Umweltauflagen, die an die Auszahlung von 30 % der Direktförderung gekoppelt sind.

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Kein Patent auf Leben

Das Europäische Patentamt in München hat dem deutschen Konzern Bayer ein umfassendes Patent auf Züchtung von wichtigen Nutzpflanzen erteilt, die eine erhöhte Stressresistenz aufweisen. Die Landtagsgrünen haben sich vehement gegen die Vergabe ausgesprochen: „Patente auf Züchtungsverfahren, die auf Kreuzung und Selektion beruhen, dürfen laut einer Grundsatzentscheidung des Europäischen Patentamts vom Dezember 2010 nicht erteilt werden“, erinnerte die Sprecherin für Verbraucherschutz und Gentechnik Anne Franke.

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Bayern vermaist – Stoppt den Grünlandumbruch

Die Grünen im Bayerischen Landtag warnen vor einer „Vermaisung“ der bayerischen Landschaft. „Aufgrund des Biogas-Booms werden immer mehr ökologisch sinnvolle Grünlandflächen zu Mais-Monokulturen umgebrochen“, erklärt der agrarpolitische Sprecher Adi Sprinkart. Nach Angaben des bayerischen Landesamtes für Statistik wurden im Freistaat im laufenden Jahr bisher 525.200 ha Silo- und Körnermais angebaut – im gesamten Vorjahr waren es noch 495.500 ha.

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Ihr Kontakt

Adi Sprinkart
Agrarpolitischer Sprecher
Tel: 089/4126-2359
Fax: 089/4126-1776
Email.: adi [dot] sprinkart [at] gruene-fraktion-bayern [dot] de (Adi Sprinkart)
Dr. Christian Magerl
Umweltpolitischer und tierschutzpolitischer Sprecher
Tel: 089/4126-2761
Fax: 089/4126-1135
Email.: christian [dot] magerl [at] gruene-fraktion-bayern [dot] de (Dr. Christian Magerl)