25 Grüne Jahre für Bayern - 25 Jahre Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag

Logo 25 Grüne Jahre für BayernAm 22. Oktober 1986 zogen die Grünen erstmals mit Sonnenblumen und Sambatrommeln in den Bayerischen Landtag ein. Seit 25 Jahren bewegt die Fraktion nun das Parlament und die Politik im Freistaat. Viel hat sich seither getan und so manches hat sich verändert: Bayern ist ökologischer, weltoffener, demokratischer, toleranter geworden. Auch wir haben uns verändert, indem wir Bayern verändert haben.

Im Oktober 2011 feierten wir 25 grüne Jahre für Bayern - 25 Jahre Grüne im Bayerischen Landtag. Nach sechs schönen und erlebnisreichen "Geburtstagsfeiern" in Unterfranken, Mittelfranken, Oberfranken, Schwaben, Niederbayern und der Oberpfalz fand am Donnerstag, 27.10.2011 die Jubiläumsfeier im Maximilianeum, München statt. Wir sagen allen Beitragenden und Gästen ein herzliches Dankeschön!

Erinnerungen an 25 Jahre Grüne Politik: Fraktionsvorsitzende Margarete Bause,
Parlamentarische Geschäftsführerin Ulrike Gote & Grünen Bundesvorsitzende Claudia Roth 

Hielt die Laudatio auf den Sepp-Daxenberger-Preisträger Karl-Heinz Bablok:
Bundeslandwirtschaftsministerin a.D. Renate Künast, MdB 

Karl-Heinz Bablok kämpfte für gentechnikfreien Honig und gewann

Sorgten für kräftig Stimmung: Die Monaco Bagage

Am Ende feierten die Gäste bis in die frühen Morgenstunden im Senatssaal des Landtags.


Grüne Geschichte

Grüne 1986 beim Einzug in den Bayerischen LandtagEs war die Zeit von Strauß'schem Filz, von Wackersdorf und Tschernobyl als sich eine neue politische Kraft im Freistaat etablierte. Vom Einzug in den Landtag im Jahr 1986 über Themen wie Nationalpark Bayerischer Wald, Transrapid und Studiengebühren bis zu BayernLB, Energiewende und 3. Startbahn: Die Geschichte der Grünen Fraktion im Bayerischen Landtag ist die Geschichte der Modernisierung Bayerns im letzten Viertel Jahrhundert. Die Vielzahl an Daten und Anekdoten haben wir kurz zusammengefasst.

Viel Interessantes kann auch in der "20 Jahre"-Festschrift mit Chronik nachgelesen werden, die anlässlich des 20-Jährigen Jubiläums im Jahr 2006 erstellt wurde.

Eine aktuelle Chronik findet sich auf der Geschichts-Webseite der Fraktion.


Grüne Erfolge

Beispiel: Energiewende

Kein anderes Bundesland hat sich seit den 1970er Jahren so abhängig von der Atomenergie gemacht wie Bayern. Treibende Kraft ist die CSU unter Franz-Josef Strauß, die den Atomkonzernen willig den roten Teppich ausrollt, um den früheren Agrarstaat Bayern zum Großindustriestandort umzuformen. 
In diesem politischen Klima setzt in den 80er Jahren der Kampf der Grünen für eine neue Energiepolitik ein – eine Energiepolitik, die nicht mit den Risiken einer atomaren Katastrophe spielt, die die natürlichen Ressourcen schont und den Erfordernissen des Klimaschutzes Rechnung trägt. 25 Jahre später zeigt sich: Im engen Schulterschluss mit Initiativen und Umweltverbänden, aber auch durch das Engagement vieler einzelner Bürgerinnen und Bürger haben die Grünen den Ausstieg aus der Atomkraft und den Einstieg in die Erneuerbaren Energien vom Außenseiterthema zum gesellschaftlichen Mainstream erhoben. Die Energiewende ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

Weiterlesen in der Erfolgsstory Energiewende

Beispiel: Frauenpolitik

Kinder – Küche – Kirche: Die berüchtigten drei „Ks“ gelten lange Zeit als konstituierende Pfeiler des weiß-blauen Frauenbildes. Traditionelle ländliche Milieus, vor allem aber die Dominanz der katholischen Kirche beeinflussen maßgeblich das Geschlechterverständnis in Bayern.
Wie exotisch und provokativ muss da 1986 der Einzug der grünen Frauen in das bleierne Männerparlament wirken: Ingrid Psimmas, die sich öffentlich als Lesbe bekennt, Ruth Paulig, die der CSU ein Stück schwarzen Filz hinknallt, Margarete Bause, die als jüngste Abgeordnete gleich Fraktionsvorsitzende wird – und schließlich das „bayerische Feminat“, der rein weibliche Fraktionsvorstand, dem Eleonore Romberg, Christine Scheel und Ruth Paulig angehören.
Die grünen Frauen bringen nicht nur frischen Schwung in den müden Parlamentsalltag – sie setzten zum ersten Mal auch das Frauenthema ganz oben auf die politische Agenda. Inzwischen ticken auch in Bayern die Uhren anders und die Menschen in Bayern haben sich in weiten Teilen die Forderung nach Gleichberechtigung von Frauen und Männern zu Eigen gemacht. Kurzum: Die Frauen- und Gleichstellungspolitik in Bayern ist eine Erfolgsstory – auch dank des zähen Kampfes der grünen Frauen im Bayerischen Landtag.

Weiterlesen in der Grünen Erfolgsstory Frauenpower


Videos

 

 

 

Sepp-Daxenberger-Preis geht an den Imker Karl-Heinz Bablok

Sepp-Daxenberger-Preis

Im Rahmen der 25-Jahr-Feier am 27.10.2011 in München wurde zum ersten Mal der Sepp-Daxenberger-Preis verliehen. Unter dem Motto "verändern, um zu bewahren" werden Organisationen und Personen ausgezeichnet, die sich für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen einsetzen.

Im Jahr 2011 erhielt den Preis der schwäbische Imker
Karl-Heinz Bablok.