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München (sip). Die Landtagsgrünen haben das Eingeständnis von Staatsregierung und TU München, wonach der Garchinger Forschungsreaktor nicht fristgerecht auf niedriger angereichertes Uran umgerüstet werden kann, heftig kritisiert: „Es war ein elementarer Bestandteil der Genehmigung für den FRM II, dass spätestens 2010 vom atomwaffenfähigen Uran auf einen niedriger angereicherten Brennstoff umgerüstet werden muss“, sagte die grüne Landtagsabgeordnete Susanna Tausendfreund. Seither allerdings versuche die TU, diese Frist auszuhebeln und auf Zeit zu spielen.
Die Staatsregierung müsse daher endlich mit Nachdruck dafür sorgen, dass die TU die Auflagen ernst nehme, fordert Susanna Tausendfreund: „Wir können nicht weltweit auf den Iran oder Nordkorea zeigen und vor den Gefahren der Weiterverbreitung von Atomwaffen warnen, wenn wir gleichzeitig mit unseren eigenen Forschungsanlagen die Produktion und den Handel mit hochangereichertem Uran in Schwung halten.“