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CSU und FDP wollen den Atomausstieg rückgängig machen. Anstatt endlich die Energiewende auch in Bayern einzuleiten, macht sich die schwarz-gelbe Koalition zum Erfüllungsgehilfen der großen Energiekonzerne. Mit einer angeblich drohenden "Stromlücke" soll uns eine Abhängigkeit vom Atomstrom eingeredet werden. Mit dem Schlagwort der Atomkraft als "Brückentechnologie" soll uns ein absehbares Ende vorgetäuscht werden. Doch das Ende kommt selbst nach der jetzigen Regelung allerfrühestens in 12 Jahren. Doch wie lang und wie breit diese "Brücke" tatsächlich werden soll, dazu schweigt Schwarz-Gelb.
"Atomausstieg – notwendig und richtig"
Wir wissen: Noch zwölf Jahre Atomkraft in Deutschland ist mehr als genug. Der Atomausstieg ist notwendig, weil das Risiko mit dem Alter steigt. Er ist aber auch richtig, weil die Atomkraftwerke die Energiewende und die Entwicklung der erneuerbaren Energien behindern.
Atomstandorte in und um Bayern
Bayern ist das Land mit den meisten Atomkraftwerken in Deutschland. Kein anderes Land in Deutschland ist so stark von der Atomkraft abhängig. Auch Bayerns Atomkraftwerke kommen immer wieder in die Schlagzeilen. Neben den Atomkraftwerken gibt es in Bayern noch einen der wenigen Forschungsreaktoren in Europa, die mit hoch angereichertem und waffenfähigem Uran betrieben werden. Und auch in Tschechien ist der Atomausstieg noch in weiter Ferne.
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Atomgefahren
Die Nutzung der Atomkraft birgt vielerlei Gefahren. Es geht nicht nur um den "Normalbetrieb" der Atomkraftwerke, ihre alltäglichen Emissionen und die Gefahren, die durch Unfälle, Terror oder Alterung drohen. Die Risiken beginnen schon beim gefährlichen Uranabbau und enden bei dem seit Jahrzehnten ungelöstem Problem der Lagerung des Atommülls.
Atomkraft abschalten - Erneuerbare anschalten
Pünktlich zum Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl starten die Grünen am Montag, 26. April, zu einer großen Anti-Atom-Tour quer durch Bayern. Dabei werden die Abgeordneten auf den Marktplätzen und in den Fußgängerzonen über die Folgen der schwarz-gelben Atompläne informieren und die Werbetrommel für die Erneuerbaren Energien rühren.
