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Das Wort Koexistenz, eine Wortschöpfung der EU, soll vermitteln, dass Gentechnikanbau und gentechnikfreier Anbau nebeneinander existieren können. Das halten wir für ein Märchen. In wissenschaftlichen Studien in England konnten gentechnisch veränderte Rapspollen noch in 26 km Entfernung nachgewiesen werden. Beim Mais war der Austrag bis zu 600 Meter. Bienen kann man nicht einsperren, sie tragen Pollen viele Kilometer weit. Imker können bei Gentech-Anbau keinen gesunden gentechnikfreien Honig mehr anbieten und haben erhebliche wirtschaftliche Schäden.
Wir sind überzeugt, dass in unserer kleinräumigen bayerischen Landschaft Gentechnik nichts verloren hat. Eine so genannte Koexistenz ist nicht möglich. Sie brächte uns nur ökologische und ökonomische Schäden. Gentechnikfreier Anbau aber bringt Vorteile.