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Wir lernen immer dann am erfolgreichsten - sagt die Neurobiologie - wenn wir Spaß haben, uns richtig gut fühlen und motiviert sind. So gut wie alle Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren nutzen inzwischen Computer und Internet zum Spielen, aus reinem Vergnügen, zeitintensiv und oft vorrangig vor anderen Hobbies und lästigen Pflichten. Damit werden diese Medien zu "Miterziehern" und beeinflussen Wertvorstellungen und Verhaltensweisen wesentlich.
Es macht ohne Frage Spaß, allein oder mit anderen SpielerInnen vernetzt, virtuelle Abenteuer durchzustehen oder in eine völlig neue Rolle in einer anderen Welt zu schlüpfen. Doch sind Computerspiele auch tatsächlich in der Lage darüber hinaus Wissen zu vermitteln? Und sind die SpielerInnen wirklich in der Lage an den Konsolen zu lernen, gar kommunikativer oder kooperativer zu werden?
Mit diesem hehren Anspruch pädagogisch anspruchsvoller Computerspiele wollen wir uns bei diesem 3. Fachgespräch auseinandersetzen. Wie sehen solche Spiele aus? Erreichen diese Spiele überhaupt ihre Zielgruppen und ihre hochgesteckten Ziele?
Wir freuen uns darauf, diese und viele andere Fragen in unserer Fachrunde und mit Ihnen zu diskutieren.
ReferentInnen:
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Kathrin Demmler, stellvertretende Direktorin des JFF-Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, München |
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Christa Gebel, wissenschaftliche Mitarbeiterin am JFF-Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, München |
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Hans-Jürgen Palme, Geschäftsführender Vorstand des SIN-Studio im Netz e.V., Haus der Medienbildung, München |
| Moderation: Ulrike Gote, MdL |
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