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München (sip). Angesichts des fortgesetzten Einbruchs bei den Flugbewegungen am Münchner Flughafen haben die Landtagsgrünen erneut den Verzicht auf die geplante dritte Start- und Landebahn gefordert: "Die Expansionspläne des Flughafens sind von der Realität eingeholt worden", sagte der umweltpolitische Sprecher Christian Magerl. Die FMG habe im ersten Halbjahr 2009 die schwersten Einbrüche seit Bestehen des Airports verzeichnen müssen. Die Gesellschafter des Flughafens – Bund, Land und Stadt München – seien daher dringend gefordert, die umstrittenen Ausbaupläne zu stoppen: "Die Prognosen, die dem Projekt dritte Startbahn zugrunde liegen, und mit denen der vermeintliche Bedarf begründet wird, sind längst nicht mehr haltbar."
Auch, wenn FMG-Chef Kerkloh den massiven Rückgang als zeitlich begrenzte Delle schönreden wolle, seien die grenzenlosen Wachstumsszenarien für den Flugverkehr gänzlich unrealistisch, so Christian Magerl: "Selbst wenn die Flughafenbetreiber von einer baldigen Erholung der Weltwirtschaft ausgehen: Es ist unstrittig, dass eine Konjunkturbelebung auch wieder einen höheren Ölpreis nach sich ziehen wird. Mit steigenden Energiepreisen aber werden die Wachstumspläne des Flughafens erneut von der Wirklichkeit eingeholt."