"Wir haben Sonne, Wind und Wasser im Überfluss, wozu brauchen wir Atomkraft?" Diese Frage, das "Waldsterben" und die Friedensdemos brachten Anne Franke Anfang der 80er Jahre zu den Grünen. Seither setzt sie sich für ökologisches und soziales Wirtschaften ein. Die Illustratorin und Designerin lebt seit 1987 in Gauting, Landkreis Starnberg, war dort acht Jahre lang grüne Kreisvorsitzende und engagiert sich als Kreis- und Gemeinderätin sowie als Gautinger Klimaschutzrefentin besonders für die örtliche Energiewende, für umweltfreundliche Mobilität und für gerechte Bildungschancen von Kindesbeinen an. Im Landtag vertritt die neue Abgeordnete die Grünen als verbraucherschutzpolitische Sprecherin mit dem Schwerpunkt Gentechnik und Ernährung und ist Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten. "Die Grüne Gentechnik lehne ich entschieden ab, sie macht unsere Bauern abhängig von den großen Saatgutkonzernen, führt nicht zu den versprochenen hohen Gewinnen, aber nimmt Imkern, Öko- und konventionellen Bauern die Berufsfreiheit, den Verbrauchern die Wahlfreiheit und hinterlässt irreversible Schäden in der Natur." Die geborene Münchnerin hat zwei erwachsene Töchter und liebt die Natur: In ihrer Freizeit radelt sie gern durch das Fünfseenland und kraxelt auf die Berge der bayerischen Alpen.